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Kirche St. Jacobus


Dieses Sakralwerk wurde zwischen 1158 und 1200 als Burgkapelle der Burganlage des Grafen von Falkenstein erbaut, von der heutzutage jedoch so gut wie nichts Überirdisches erhalten geblieben ist.

Die Kirsche wurde laut einer ursprünglichen Weiheinschrift sowohl Maria als auch Jakobus. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1519 und blieb lange Zeit von Umbaumaßnahmen verschohnt, bis im Barock die Innere und Äußere Erscheinung stark verändert wurde. Zu dieses Zeit wurden die Fresken zugunsten eines barocken Aussehens übertüncht.

Nachdem ein Stück Putz sich von der Wand gelöst hatte und die Fresken zu Tage traten, wurden die ersten Wandmalereien 1927 wieder freigelegt. 1941/42 wurde dies dann mit allen anderen Fresken gemacht. Seitdem ist die Kirche durch den eimalig durchgehenden gotischen Freskenzyklus, der aus dem Jahre 1420 stammt, weithin bekannt. Im gesamten oberbayrischen Raum sind es die am besten erhaltenen Fresken aus dieser Zeit. Viel Raum für Diskussionen und Interpretationen in vielerlei Richtungen lässt dabei die Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit im Gewölbe des Chors.

 

Erfahren Sie mehr über die Kirche St. Jacobus bei einer geführtn Führung. Informationen und Anmeldung bei der Touristinfo Prien am Chiemsee.